HTW Berlin » Fachbereich Gestaltung

Studiengang Kompetenzzentrum Universal Design Thinking

Simple Product Design - Was brauchen wir wirklich?

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Projekttitel / Untertitel / Jahr

Simple Product Design - Was brauchen wir wirklich? / Universal Design Projekt am National Institute of Design, Indien / 2011

Art

FHH

Betreuer/innen / Projektbeteiligte

Prof. Birgit Weller, Dipl.-Designerin (FH) Katharina Krämer, Dipl.-Designerin (FH) Marie Kuprat / Studierende des NID und der FHH

Aufgabenstellung

Die FHH Absolventinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen im Forschungsprojekt Universal Design Katharina Krämer und Marie Kuprat arbeiteten von Februar bis April 2010 im Rahmen des DAAD Programms ?A New Passage to India? am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien. In dieser Zeit begleiteten sie als Lehrende zwei Studienprojekte mit ca. 25 Studierenden: ?Simple Product Design? und ?Simple Furniture Design?.

Projektbeschreibung

Im Zentrum der Projektarbeit stand das Thema der Vielfalt. Indien hat mehr als eine Milliarde Menschen, die z.B. mehr als 30 verschiedene Sprachen sprechen. Die sozialen Unterschiede, vielfältigen Religionen, Kulturen und Lebenssituationen führen zu extrem unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen.
Das Projektziel war die Entwicklung von niederkomplexen Objekten (Produkte und Stadtmobiliar), die von einer größtmöglichen Nutzergruppe akzeptiert und sich in hohem Maße an die gewohnten und gelebten Nutzungskonzepte der Menschen anlehnt. Die menschlichen Grundbedürfnisse sind kulturübergreifend und dienten im Projekt als Basis für die Entwicklung von hilfreichen Produktideen.
Eine intensive Recherche der Studierenden an ausgewählten Orten im öffentlichen Raum in der Stadt Ahmedabad führte zu einer Sensibilisierung der eigenen Kultur und den gesellschaftlichen Handlungsabläufen. Im Zentrum der Beobachtungen standen die Fragen: Was tun die Menschen in Krankenhäusern, auf Märkten, in Bahnhöfen, Zügen etc., wie und warum tun sie es auf diese Weise? Um dies zu bewerten, stellten Katharina Krämer und Marie Kuprat die zentralen Fragen: Was ist für ALLE Menschen nützlich und was brauchen wir WIRKLICH?

Smart Seating, Playful Objects, Smart Travelling, Personal Carrying, Easy Cleaning ...

Ergebnis aus dem Projekt
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Diese Titel bezeichnen einige der Themen, die von den Studierenden analysiert und gestaltet wurden. Hierbei lag der Fokus nicht auf den vorhandenen Problemen von Nutzern und Produkten, sondern auf der Gestaltung von Anwendungssituationen und Handlungsabläufen.
Projektbegleitende Vorträge gaben den Studierenden und Lehrenden am NID einen Einblick in das Verständnis des Studiengang Produktdesign der FHH zum Thema Universal Design. Desweiteren wurde die methodische Arbeit am Forschungsprojekt "Universal Design" Auswirkung adaptierbarer Funktionselemente auf die Gestaltung von Produkten und Prozessen im öffentlichen Raum? erläutert sowie an der FHH entstandene Universal Design Projekte vorgestellt.
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